Rezepte Vegan Zero Waste

Gesunde, zuckerfreie Müsliriegel

Zero Waste vegane Müsliriegel

Für den Fall, dass ich es noch nicht oft genug erwähnt habe, ich bin ja ein kleines großes Schleckermäulchen. Und natürlich brauche ich für Notfälle immer irgendwas in der Tasche, was meine Gelüste nach Süßem stillt. Oder auch den kleinen (Heiß)Hunger zwischendurch.

Meine Müsliriegel wirken da wahre Wunder. Sie füllen nicht nur kleine Löcher im Magen um ein Morgen- oder Mittagstief zu überbrücken, sie geben auch einen Energiekick bei sportlichen Ausflügen, wenn es auf dem letzten Stück an Energie mangelt. Oder eben auch einfach für den „sweet tooth“, die Lust auf Süßes.

Außerdem sind sie die gesündere Alternative zu konventionellen, oft mit zu viel zusätzlichen Zucker versetzen, Schleckereien. Industriezuckerfrei und mit vollwertigen, gesunden Zutaten laufen sie vielen Produkten im Supermarkt den Rang ab. Und natürlich kannst Du bei selbstgemachten Süßigkeiten extra viel von Deiner Lieblingszutat untermischen. 🙂

Was Du brauchst

  • 500g Getreideflocken
  • 250g Datteln
  • 170ml Wasser
  • 5 Esslöffel Nussmus
  • 80g Trockenfrüchte
  • 60g Walnüsse
  • 1 Prise Salz
  • optional ein Teelöffel Vanilleextrakt
gesunde zuckerfreie Müsliriegel

Optionale Zutaten um Deinen Müsliriegel zu pimpen oder abzuwandeln:
Natürlich kannst Du jede Art von Nüssen und Nussmus verwenden, ganz nach Deinem Geschmack. Das selbe gilt für die Trockenfrüchte. Ich bin da ja mit Walnüssen, Erdnussmus und Rosinen, bzw. Cranberries ganz klassisch unterwegs, aber eine Mischung aus Cashewmus, Pecanüssen und Pflaumen ist sicher auch super lecker. Oder wie wäre es mit einer tropischen Mischung aus Mandelmus, Mango und Kokosflocken?

Wenn Du es gern noch ein wenig süßer magst, kannst Du der Masse noch ein oder zwei Esslöffel Ahornsirup, Agavendicksaft oder anderes Süßungsmittel zugeben. Durch die Datteln und die Trockenfrüchte haben die Müsliriegel aber eigentlich schon eine angenehme, natürliche Süße.
Für noch mehr gesunde Fette und weitere Nährstoffe kannst Du noch je einen Esslöffel von z.B. Sonnenblumen- oder Kürbiskernen, Hanfsamen oder geschroteten oder gemahlenen Leinsamen untermischen. Oder noch etwas gepufftes Getreide zugeben, wie Amaranth oder Quinoa, wenn Du das gerne magst. Und gehackte Schokolade macht sich bestimmt auch ausgezeichnet in den Riegeln.

Wie Du siehst, gibt es ganz viele Möglichkeiten, die Müsliriegel ganz nach Deinem Geschmack zu variieren.

Wie Du vorgehst

Wenn Du einen normalen Mixer verwendest, empfehle ich Dir, je nach Sorte, die Datteln vor der Verwendung für 30 Minuten in heißem Wasser einzuweichen, damit es Dein Mixer etwas leichter hat.

Die Walnüsse zwischen den Fingern klein brechen oder mit einem Messer grob hacken.

Anschließend alle Zutaten in einer Schüssel mischen und gut vermengen. Ich knete am liebsten mit den Händen, ein Kochlöffel geht natürlich auch.

Nun die Masse auf einem Backblech verteilen und sehr gut andrücken, damit sie gut zusammenhalten. Die Menge reicht etwa für ein halbes Blech. Als Unterlage nutze ich schon seit einigen Jahren eine Dauerbackfolie für alles. Auch zum Andrücken der Kanten und der Oberseite lege ich eine Folie auf, dann geht‘s ganz einfach.

selbstgemachte Müsliriegel

Die Müsliriegel jetzt bei 180°C etwa 20 – 25 Minuten backen. Bei Bedarf nach einer Weile abdecken, je nach Stärke Deines Ofens.
Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen, (dann bröselt es weniger) und dann in Stücke schneiden. Luftdicht verschlossen halten sich die Müsliriegel mindestens eine Woche (wobei ich sie auch schon mal in einer Tasche vergessen habe und sie auch Wochen später immer noch lecker waren). Sie können aber auch eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden.

gesunde zuckerfreie Müsliriegel


Jetzt wünsch ich Dir viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!
Lass mich gerne wissen, wie Du Deine Müsliriegel mischt oder ob Du die klassische Variante am liebsten magst.

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